Dienst der Abteilung 1 am 05.02.2019

Die Temperaturen nutzten die Kameradinnen und Kameraden der Abteilung Waldenburg für ein Ausbildungsthema, welches recht wenig geübt werden kann. Der Übungsdienst der Feuerwehr wurde am Dienstag, den eisigen Temperaturen zum Trotz, an den Neumühlsee verlagert. Dort trainierten die Kameraden auf dem zugefrorenen See die Rettung von im Eis eingebrochenen Personen.

Beim Vorgehen muss der Helfer neben der eigenen Leinensicherung eine zweite Leine mitführen, um den Verunglückten sichern zu können. Sofern kein Eisrettungsgerät vorhanden ist, gilt der Einsatz von zwei Steckleiterteilen allgemein als sinnvoll. Während sich der Helfer mit der einen langsam voran bewegt, kann jeweils die zweite seitlich nach vorne geschoben werden.

Dem Verunglückten dürfen nur die Leiter, Leine oder zur Not ein stabiler Ast gereicht werden – nicht direkt die Hand. Das Risiko an der Einbruchstelle selbst einzubrechen oder ins Wasser gezogen zu werden ist groß. Allerdings muss der Helfer hier ggf. spontan entscheiden – ins Eis eingebrochene Personen sind durch die Kälte rasch entkräftet.

Daran denken: Auch eine Drehleiter kann – bei entsprechender Aufstellmöglichkeit – eine Rettungsmöglichkeit sein (eventuell Paralleleinsatz einleiten).

 

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