Führungskompetenz und Fachkenntnis gefragt

Im Oktober konnte Heiko Strecker die Gruppenführer Ausbildung der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal erfolgreich abschließen. Zwei Wochen lernte der 33-Jährige mit Teilnehmern aus anderen Feuerwehren alles Wesentliche über Themen wie Einsatztaktik, Baukunde oder auch Gefahrstoffe. „Die schriftliche Prüfung war gar nicht so einfach, viele hatten danach Zweifel, ob sie überhaupt bestanden haben“, berichtet Strecker.

Gruppenführer leiten im Einsatz- und im Übungsbetrieb Gruppen von bis zu neun Feuerwehrleuten, meist genau ein Fahrzeug. In Einsätzen bedeutet das hohe Verantwortung, weil sie damit für möglichst schnell wirksame Maßnahmen und gleichzeitig die Sicherheit der Mannschaft verantwortlich sind. Entsprechend viele Kenntnisse werden im Lehrgang vermittelt und abgefragt, sowohl praktisch als auch theoretisch.

Seit 15 Jahren engagiert sich Strecker im aktiven Feuerwehrdienst. Praxiserfahrung ist also reichlich vorhanden. Das hat nicht nur Vorteile: Schwierig ist es für neue Gruppenführer meist, nicht mehr wie gewohnt selbst Hand anzulegen, sondern den Einsatzablauf zu lenken und vor allem Kommunikation zu betreiben. Vor dieser Herausforderung steht Heiko Strecker nun.