Geschichte

1) Aus der Historie, Brandbekämpfung bis 1865

1253
Erste Urkundliche Erwähnung von der „Burg Waldenbech“. Vermutlich wurde Waldenburg im 11. oder 12. Jahrhundert von den Staufern als Reichsburg zum Schutz der alten Handelsstraße (Rheinland-Heilbronn-Nürnberg-Regensburg) gegründet. 1253 war Waldenburg bereits ein befestigter Platz der Verwaltungsmittelpunkt einer großen Grundherrschaft. Durch die Burgbesatzung gab es Arbeit und so entstand am Rande der Burg eine Bauern- und Handwerkersiedlung, aus der später die Stadt Waldenburg hervor geht. Außerdem werden zur Versorgung von Burg und Stadt in der näheren Umgebung bäuerliche Höfe und Mühlen gegründet.

1330
Zum ersten Mal wird die „stat zu Waldenberch“ genannt.
Wie auch an anderen Siedlungen dieser Zeit gab es keinen organisierten Brandschutz. Der Burgherr und seine Beamten achteten jedoch aus eigenem Interesse darauf, dass nichts passieren kann, brauchten sie die Höfe und die Bewohner doch für Frondienste und den Zehnten.
So war die Ausschau nach Brandgefahren stets auch Aufgabe der örtlichen Wachen.

1570
Die „Waldenburger Fastnacht“ vom 7. Februar 1570 machte in ganz Deutschland von sich reden. Der örtliche Adel und viele geladene Gäste feierten mit aus Papier gebastelten Kronen, die mit brennenden Kerzen bestückt sind. Als eine der Kronen das Brennen anfängt und die Wandteppiche ebenfalls entzünden ist nicht genügend Wasser vorhanden um den Brand einzudämmen. Im Schloss gab es als Wasserversorgung lediglich einen 65 m tiefen Stollen, der als Zisterne diente, aber keine Grundwasserspeisung hatte.
Entgegen vielen späteren Übertreibungen der damaligen Boulevardpresse ist jedoch nicht ein Teil des Schlosses abgebrannt. Die Sensationsgier war damals nicht anders als heute.

1671
Seit eh und je bildet die Stadt zusammen mit der Burganlage eine Zweckgemeinschaft. Durch die geschlossene Bauweise und die ständige Wasserknappheit hätte ein Brand verheerende Wirkung gehabt. Daher wird in der „Feuerordnung“ von 1671 auf den vorbeugenden Brandschutz (Verbot von Holz und Reißighaufen vor den Toren), die Alarmierung im Brandfall (Glockenschläge, Schüsse aus der Büchse und „Losung rufen“) sowie auf die Ausrückordnung (Weibervolk mit den Kübeln zur Weet) und die Ausrüstung („gute lederne Eimer“, „große Feuerleitern“ und „Feuerhacken“ ) hingewiesen. Als Überlandhilfe wurden die Bauern aus der Hohenau, sowie der Ober-und Untermühle mit ihren Wagen berufen.

1753
In einer Anweisung des Fürsten Karl zu Hohenlohe-Waldenburg werden die Aufgaben des Hochwächters beschrieben. Neben der Ausschau nach Feinden, Dieben oder anderem Gesindel gehört die Sittenwacht (Untersagen des Singens von unartigen Liedern) und das Musizieren auf kirchlichen und weltlichen Festen zu seinen Pflichten.
Außerdem hat er zusammen mit dem Torwächter den Brandschutz inne:
„Sowohl tags als auch nachts fleißig achthaben, damit, wann etwa ein Feuer kommen sollte, es sogleich bei einem zeitlichen Amt anzeigt, sofern Lermen gemacht und die Leute zur Rettung der Gefahr aufgemuntert werden“
1761 wird Johann Michael Lachner der Hochwächter, nachdem auch der Stauferturm unter Waldenburgern „Lachnersturm“ genannt wird.

1808
Nachdem Napoleon 1806 Hohenlohe den Württembergern zugeschlagen hat, regelt nun die „Württembergische Feuerlöschordnung“ von 1808 die Brandbekämpfung. Im Brandfall wurde die Bevölkerung durch Sturmläuten alarmiert und zur Anforderung der Überlandhilfe wurden Feuerreiter in die Nachbarorte ausgeschickt. Die Lösch- und Spritzenmannschaften wurden in 4 Rotten eingeteilt. Zuerst ging die erste Rotte zur Überlandhilfe, falls dies nicht ausreicht kommen die 2. und die 3. nach, wobei die 4. Rotte immer als eigene „Feuerwache“ zurückgehalten wurde. Die Löschgerätschaften damals waren: „Fuhrfeuerspritze, Feuerwagen mit Laternen, Feuerhaken, Hacken, Pickeln und Äxten, sammt angemachten Pechpfannen und den nötigen Pechkränzen, Segeltüchern und Säcke, um dieselben wohl benezt an den nächsten Häusern, wo der Brand ausgebrochen ist, zur Abwendung der Ausbreitung des Feuers benutzen zu können.“

1815
In Obersteinbach brennen am 4. September ein Wohnhaus und eine Scheuer ab. Die Waldenburger Feuerwehr eilte zur Nachbarschaftshilfe.

1862
Zur Eröffnung der Bahnlinie Heilbronn-Hall kommt sogar der württembergische König Wilhelm nach Hohenlohe. Der Waldenburger Bahnhof bekommt eine zentrale Funktion für die Stadt, die Teilorte, sowie auch für die umliegenden und weiteren Gemeinden. Der nahegelegene Hohebucher See bietet ausreichend Löschwasservorrat. 1892 wird die Nebenlinie Waldenburg-Künzelsau fertiggestellt und Waldenburg wird als Verkehrsknotenpunkt der wichtigste Bahnhof der Hohenlohebahn.

2) Feuerwehrwesen in Alt-Waldenburg 1865 bis 1945

1865
Wie in anderen Orten des Ober Amts Öhringen wird in dieser Zeit die Waldenburger Feuerwehr gegründet. Der damalige Stadtschutheiß Seufferheld war wohl um die „Gründung einer Feuerwehr“ verdient. Hier gab es auch die erste Uniformierung. So sollen einige Waldenburger Bürger ihre Feuerwehrkappe als Sonntagskappe getragen haben.

1885
Karl, von Gottes Gnaden König von Württemberg, verfügte eine neue Landesfeuerlöschordnung, die die Gründung von militärisch disziplinierten Pflichtfeuerwehren vorsah. So auch in Waldenburg und Obersteinbach. Dadurch wurden die Gemeinden verpflichtet, Feuerwehrgeräte zu beschaffen sowie für die Ausbildung und Uniform der Mannschaft Sorge zu tragen. Der Kommandant trägt ganz der Wilhelminischen Zeit nach einen Messinghelm mit weißem Rossharbusch und befehligte vier Züge: Steigerabteilung, Spritzenmannschaft, Wasserschöpfer und Rettungsmannschaft.

1887
Die Feuerwehr Obersteinbach wird gegründet, die auch für den Teilort Sailach zuständig ist.

1889
Am 5. September brach vormittags ein Brand beim Metzger Schütz aus. Die Scheune und das Halbe Haus brennen nieder. Die Einrichtungsgegenstände wurden in die Kirche gerettet. Zwei Spritzen der Waldenburger Feuerwehr bekämpften das Schadensfeuer, während eine dritte Spritze aus dem Schloss als Riegelstellung die angrenzenden Scheunen schütze. Der Waldenburger Fürst hatte selbst das Kommando über die dritte Spritze und vereint gelang es eine größere Katastrophe abzuwenden. Glücklicherweise regnete es am Tag davor und so war die Wette in der Stadt gefüllt, jedoch war das komplette Wasser nach einer Stunde verbraucht. Danach musste Wasser in Fässern von der äußeren Wette herangefahren werden. Hilfe erhielten die Waldenburger aus Kesselfeld, Kupferzell, Westernach und Neuenstein.

1901
Nach 700 Jahren war es endlich soweit: In Waldenburg gibt es fließend Wasser. Zuvor wurde das Trinkwasser täglich von der Quelle in die Stadt hochgetragen. Zum Löschen stand das Wasser der Wette (Teich zum Sammeln des Regenwassers) sowie Most oder Gülle zur Verfügung. Ab nun gibt es eine Wasserleitung vom „Pumphäusle“ bei der Ziegelhütte hinauf auf den Stauferturm wo in der Türmerwohnung ein 58m³ großer Wasserbehälter eingebaut wurde. Beim Wasserfest am 6. Oktober war das ganze Städtchen geschmückt und die Feuerwehr führte eine festliche Hydrantenprobe durch, sinnigerweise alles bei strömendem Regen.

1911
Die Obersteinbacher Teilgemeinde Sailach erhält ebenfalls eine Wasserleitung samt 10 Hydranten, die aus einer Quelle nahe Winterrain gespeist wird. Obersteinbach selbst hat zu dieser Zeit lediglich zwei öffentliche Brunnen sowie einige private Schöpfbrunnen und den durchfließenden kleinen Bach.

1914-1918
Im Ersten Weltkrieg war Waldenburg kein Kampfplatz. Die Stadt und die Bevölkerung hatten jedoch unter den indirekten Folgen zu leiden. Am Bahnhof wird eine „Erquickungsstation“ betrieben, die vorbeiziehenden Soldaten und Verwundete verpflegten. Die eingezogenen Männer fehlten bei der Feldarbeit wie auch im Feuerwehrwesen. Eingeforderte Spenden, Kriegsanleihen und die Beschlagnahmung von Wagen, Pferden, Nahrungsmittel plage die Bevölkerung noch zusätzlich. In den Wirren und Krisen der Nachkriegsjahre konnte sich werde Stadt noch Feuerwehr positiv weiterentwickeln.
Von 311 ausmarschierten jungen Waldenburgern blieben 83 auf dem Feld der Ehre.

1927
Aus der Bezirksfeuerlöschordnung des Oberamtsbezirks Öhringen ist zu entnehmen, dass zum Brandhilfeverband Waldenburg folgende Orte gehörten: Obersteinbach, Sailach, Kesselfeld, Waldsall, Hohebuch, Westernach, Löcherholz, Bahnhof, Fasananmühle, Fischhaus, Hesselbronn, Belzhag, Kupferzell, Grünbühl, Rebbigshof, Tommelhardt, Neumühle, Laurach, Goldbach und Beltersrot.

1931
Die Pflichtfeuerwehr wird in eine Freiwillige Feuerwehr umgewandelt. Waldenburg verfügt über einen kompletten Löschzug mit 59 aktiven Angehörigen. Es gibt eine Anhänge-Motorspritze, je eine Handdruckspritze mit und ohne Saugvorrichtung, 3 Kübelspritzen, 200m C-Schläuche und 100m B-Schläuche, eine fahrbare mechanische Leiter, 6 Hakenleitern und 2 Hydrantenwagen für die 33 an die Wasserleitung angeschlossenen Hydranten. Kommandant in dieser Zeit ist der fürstliche Forstsekretär Anton Schwarz.

1933
Mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten beginnen auch sofort die Gleichschaltung und der Rückbau der kommunalen Selbstverwaltung. Der Feuerwehrkommandant wird nun Wehrführer genannt und ordnet auf Befehl von oben militärische Übungen an.

1934
Im Buchhaus brennt ein Backhaus samt Holzschuppen und Schweinestall ab.

1936
Auch in Obersteinbach wird eine Freiwillige Feuerwehr gegründet, mit einem Halbzug und 41 Mann. Es gibt eine Handdruckspritze mit Saugvorrichtung, zwei Haken-Leitern 140m C-Schlauch und einen Hydrantenwagen (Sailach).

1937
In Waldenburg findet eine größere Übung des Reichs-Luftschutzbundes statt. Hierbei wurde geprobt, dass Laienhelfer und die Frauen des Roten Kreuzes die angenommenen Brände löschen. Damals dachte niemand, dass dies wenige Jahre später Realität sein wird.

1942
In Hohebuch brennt die Brauerei nieder.

1944
Nach einem Luftkampf über Waldenburg schlägt im April ein deutsches Flugzeug in den Theresienberg ein. Die Feuerwehr löscht umgehend und kann so einen Waldbrand verhindern.

1945
In den bisherigen Kriegshandlungen blieb Waldenburg nahezu verschont. Seit Hebst 1944 mehrten sich die Tieffliegerangriffe und die Bauern mussten oft in Deckung gehen. Die Bahnlinie und die Reichsstraße 19 waren unter andauernder Überfliegung der Alliierten und der Waldenburger Bahnhof musste 4 schwere Fliegerangriffe mitmachen, die zwei Menschenleben und viele Verletzte kosteten.
Ende März 1945 war die Rheinfront verloren. Die Amerikaner kamen zügig voran und der Angriff geriet erst auf der Linie Jagsthausen-Heilbronn an Kocher, Jagst und Neckar ins Stocken. Die deutsche 17. SS-Panzergrenadierdivision „Götz von Berlichingen“ hatte sich eingegraben und die amerikanische 10. Panzerdivision und die 63. Infanteriedivision tagelang aufgehalten. Am 12. April war der Kampf um Heilbronn beendet und die Deutschen zogen sich zurück, da die Hohenloher Ebene keine Deckung zur Verteidigung gab. Am 13. April stand die amerikanische Infanterie vor dem Aufstieg zu den Waldenburger Bergen. Ein Offizier der SS bestätigte dem Fürsten und dem Ortspfarrer, dass Waldenburg eine offene Stadt bleibe und es keine Kampfhandlungen geben sollte. Daher waren die Waldenburger auf den Kampf nahezu unvorbereitet. Die Stadt war voll von Einwohnern, Flüchtlingen und Ausgebombten. Der Oberförster Anton Schwarz, der neben Feuerwehrkommandant auch noch stellvertretender Ortsgruppenleiter war schickte den Volkssturm nach Hause und verhinderte die Sprengung der Bärengrabenbrücke. Doch es kam anders: Ein nachrückendes Bataillon der 553. Volksgrenadierdivision erklärte Waldenburg zur Festung. Eilig wurden Panzersperren errichtet und russische Kriegsgefangene mussten Schützengräben ausheben. Die Amerikaner vermuteten die SS-Division in Waldenburg und wollten sie zur Entscheidungsschlacht stellen, da diese für viele amerikanische Verluste gesorgt hatte. Somit waren die mindestens 1500 Angreifer den ca. 60 Verteidigern haushoch überlegen. Deutsche Artillerie auf dem Friedrichsberg war keine große Hilfe, da diese unter Munitionsmangel litten.
Am Abend des 13. April begann der Artilleriebeschuss von Feßbach und Mangoldsall aus und entzündete mit Phosphorgranaten mehrere Scheunen und Häuser.

Um 19 Uhr wurde die Feuerwehr, die nur noch 7 Aktive zählt, alarmiert, um die Brände zu löschen. Die Waldenburger Frauen und Buben unterstützen bei den Löscharbeiten und die meisten Brände können noch gelöscht werden. Dann fiel der Strom aus und das elektrische Pumpwerk in der Ziegelhütte konnte kein Wasser mehr auf den Berg pumpen. Erschwerend kam noch hinzu, dass es für die Motorspritze kein Benzin mehr gab, da die Wehrmacht alles konfiszierte. So muss die Brandbekämpfung mit der alten Handdruckspritze und mit Pferdefuhrwerken zum Wasserfahren von der äußeren Weet erfolgen. Dabei muss die Feuerwehr wegen des Artilleriebeschusses pro Fahrt bis zu fünf Mal in Deckung gehen.

Am 14. April erfolgt die Beschießung des Schlosses, das am 15. brennt. Am 15. Morgens um 2 Uhr sind alle Brände in der Stadt durch Abort, Mistbrühe und Most gelöscht, da kein Wasser mehr vorhanden war. Am Morgen des 15. wird Hohebuch von den Amerikanern besetzt und der Sturmangriff auf Waldenburg beginnt. Die Stadt wir erneut beschossen und Feuer und Rauch waren über ganz Hohenlohe zu sehen. Der Streithof wird aus Eschenbach kommend besetzt, während sich der Angriff auf die Stadt nach einem Panzerabschuss am Stangenbuggel festfährt. In einer Kampfpause am Nachmittag kann der Großteil der Bevölkerung Richtung Ziegelhütte, Goldbach und Laurach fliehen. Am späten Nachmittag stiegen die Amerikaner über eine Feuerleiter in den Schloßbezirk und den westlichen Stadtbezirk ein. Über Nacht verläuft die Front quer durch Waldenburg. Am 16. wird Haus um Haus erkämpft und beim Lachnersturm wird ein zweiter amerikanischer Panzer abgeschossen. Bis dahin waren immer noch 60% der Bebauung relativ unversehrt. Die wenigen Waldenburger die zurück blieben suchten in der unbeschädigten Stadtkirche Zuflucht.
Danach wurde die Stadt gesäubert, also nach deutschen Soldaten durchsucht. Um ohne eigenes Risiko dabei vorzugehen wurden alle Gebäude mit Benzin und Flammenwerfern in Brand gesteckt. Helfen und Löschen war verboten. Was für eine Schmach für die Waldenburger, dass ihr Hab und Gut erst nach der Eroberung verloren ging! Die Waldenburger Feuerwehr und die tapfere Bevölkerung waren am Ende machtlos.

Von 13 bis 17. April sterben 8 Zivilisten, 34 deutsche Soldaten, 72 amerikanische Soldaten. Über 90% der Gebäude samt Geschichte, Kunst und Kultur sind zerstört.

Gesamt hat Waldenburg (mit Obersteinbach) 110 Gefallene und Vermisste sowie 14 Zivilgefallene zu beklagen.

3) Das Werden unserer heutigen Feuerwehr

1945
Der Beginn der Nachkriegszeit war von Trümmerfrauen, Wohnungsnot, Schwarzmarkt und Hunger geprägt. Außerdem zogen die nun freien Russen und Polen sowie plündernde Amerikaner um die Häuser. Die Waldenburger waren jedoch in erster Linie froh, dass der Krieg aus war man überlebt hatte. Die Gerätehausaustattung von Waldenburg wurde im allgemeinen Chaos nahezu komplett zerstört oder beschädigt.
Die umlegenden Hohenloher Dörfer und Weiler spendeten auch fleißig Nahrung, Kleidung und Gebrauchsgegenstände um es den Waldenburgern leichter zu machen, die umgehende mit dem Wiederaufbau begannen.
So wurde unter dem von der amerikanischen Militärregierung eingesetzte Bürgermeister Franz Gehweiler am 17. Juni Helmut Nägele zum Kommandanten der Feuerwehr bestimmt und am 12. Juli wurde bereits eine neue Ortsfeuerlöschordnung erlassen. Der Gemeinderat möchte die anstehenden Materialbeschaffungen umgehend angehen, um für den Ernstfall gewappnet zu sein.

1946
In Obersteinbach wird Karl Stark zum Kommandanten gewählt, er hat dieses Amt bis zur Eingemeindung nach Waldenburg im Jahr 1971 inne.

1947
In Waldenburg, wo immer noch hundert Personen in Baracken leben, wird eine Feuerwehrabgebeordnung erlassen. Die klamme Stadtkasse musste sogar ein Angebot zur Anschaffung von Löschanzügen für 65 Reichsmark ablehnen.

1948
In Waldenburg wird Paul Schoch zum Kommandanten bestimmt, da Helmut Nägele um Entbindung von diesem Amt bittet, da ihn der Wiederaufbau seines Hauses voll in Anspruch nehme. In diesem Jahr werden außerdem die alte Handpumpe und die alten unbrauchbaren Schläuche versteigert, das Feuerwehrauto wird verkauft. Dafür soll die alte Motorpumpe repariert werden, Schläuche beschafft und ein Feuerwehrschuppen mit eklektischem Licht angeschafft werden.

1949
Die Stadt erhält ihre feuerwehrtechnische Grundausstattung von der Firma Ziegler.
8 Längen Baumwollschläuche amerikanischer Herkunft, dazu ein Satz Steckleitern.
Im selben Jahr ist das alte Rathaus wieder aufgebaut und im Erdgeschoss zuvor ein Feuerwehrgeräteraum eingerichtet.

1951
Die alte Motopumpe wird immer reparaturbedürftiger und durch eine neue TS 8/8 ersetzt.
Dazu wird auch Werkzeug und Zubehör sowie ein Anhänger TSA-G mit zwei Schlauchhaspeln beschafft.

1953
Nach einem Barackenbrand der Schuhfabrik Slipfix berät der Gemeinderat über einen innerstädtischen Löschwasserbehälter. Die Innere Weet wurde aus Hygienegründen bereits vor dem Krieg trocken gelegt und nun muss bei hohem Wasserbedarf Wasser von der äußeren Weet hergefahren werden, da die Pumpe zu wenig Leistung hat und zu wenig Schläuche vorhanden sind. 1955 wird unter dem Phöenixbrunnen ein 100m³ großer Tank eingebaut.

Im November wird bei einer Alarmübung ein Schloßbrand angenommen, zu dem auch die Stützpunktwehren Öhringen, Künzelsau und Hall alarmiert werden. Außerdem wurde der Katastrophenzug aus Backnang mit 24 Fahrzeugen zum Aufbau der Wasserversorgung Untermühlsee-Waldenburg beauftragt. Weitere 24 Fahrzeuge standen in Heilbronn auf Alarmbereitschaft. Kreisbrandmeister Bach, Oberbranddirektor Rauhe , Bürgermeister Gehweiler sowie Oberregierungsrat Mayer-Wehrstein bewerten den Verlauf als ausgezeichnet.

1954
In der Nacht zum 29. April vernichtete das größte Schadensfeuer der Nachkriegszeit beim Holzwerk Waldenburg KG am Bahnhof Werte von fast einer dreiviertel Million DM. Mit Unterstützung aus Öhringen, Künzelsau und Schwäbisch Hall konnten die 20m hohen Flammen bekämpft werden und Werte von ca. einer Million DM gerettet werden.
Am 30. Mai findet im Rahmen der Waldenburger 700-Jahr-Feier der Kreisfeuerwehrtag des Altkreis Öhringen statt.

1955
Im März wählt die Freiwillige Feuerwehr Waldenburg Karl Wenger zum Kommandanten. Auf seinen Antrag hin beschließt der Gemeinderat die Beschaffung von C-Schläuchen für die Teilgemeinden sowie mehr Geräte für Wald- und Zimmerbrände. Da kein Löschfahrzeug zur Verfügung steht, werden überall an den Teilorten und Wohnplätzen Wasserentnahmestellen eingerichtet, so in der Ziegelhütte, Laurach, Goldbach, Tommelhardt, Neumühle und in Lindig am Balzenbach.
Im September wird mit Unterstützung der Fürstlichen Verwaltung eine zweite Pumpe beschafft. Diese Tragkraftspritze (TS) 8/8 wird mitsamt Transportwagen, 120m C-Schläuchen und 120m B-Schläuchen in der Neumühle stationiert und ist für Waldbrände sowie für den Einsatz in den Teilorten Neumühle, Goldbach, Laurach und Tommelhardt vorgesehen.

Obersteinbach erhält einen Wasserturm mit 100m³ Fassungsvermögen und somit endlich eine Wasserversorgung. Das Wasser wird aus der Schucht unterhalb des Ortes aus einem Schacht gewonnen.

1957
Bürgermeister und Gemeinderat berieten oft über die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs, da „alle Brände der letzten Jahre gezeigt haben, dass eine richtige Brandbekämpfung von der Schnelligkeit des Einsatzes abhängig ist. Ein rascher Einsatz der Feuerwehr in Waldenburg und den 18 Teilgemeinden hängt mit Ausnahme des Stadtgebiets jedoch von dem reinen Zufall ab, ob irgendein Fahrzeug zur Verlastung der TS 8 zur Verfügung steht. Nur in einem einzigen Falle war bisher ein Fahrzeug sofort zur Stelle.“
Am 29. Januar wird der Kaufvertrag für ein Löschgruppenfahrzeug (LF) 8-TS unterschrieben, auf das nach Forderung des Landesbrandmeisters eine ganze Mot-Gruppe aufsitzen kann.
Am 8. Mai 1958 wird für rund 20 000 DM ein Opel Blitz 1 ¾ Tonnen Löschgruppenfahrzeug mit 62 PS, 6-Zylinder-Vergaser-Motor und 1:8-Besatzung von der Feuerwehr und der Bevölkerung empfangen.

1959
Waldenburg bezieht durch ein Pumpwerk in den Matten Bodenseewasser von der NOW.
Der neue Wasserturm (der auch den Sender des SWR trägt) hat ein Fassungsvermögen von 300m³ in 43m Höhe und ist mit einer Feuerlöschreserve versehen.

1962
Die Fürstliche Verwaltung hat Sorge um die alljährlich vor allem im Frühjahr auftretenden Waldbrandgefahr und bot an, einen Teil der Kosten zur Anschaffung eines Waldbrandanhängers zu übernehmen. So wird ein Total-Pulverlöschanhänger beschafft. Außerdem wird eine fahrbare Feuerwehrleiter mit 10m Steighöhe beschafft. Diese Anschaffung wurde seit den 50er Jahren immer wieder geschoben.

1964
Im Auftrag des Luftschutzhilfsdiensts, dem Vorgänger des Katastrophenschutzes, wird in Waldenburg ein Tanklöschfahrzeug (TLF) 8/8 stationiert. Mit dem 800l Wassertank des Unimog erhöhte sich schlagartig die Einsatzkraft unserer Wehr.
Waldenburg bildet nun mit Neuenstein und Öhringen eine Luftschutzhilfsdienst-Einheit.

1965
Die Feuerwehr Obersteinbach erhält aufgrund der schwierigen topographischen Lage und der weiten Entfernung zu Sailach als erste kleinere Gemeinde im Kreis Öhringen ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF).

1966
Am 23. Juni gibt es einen Großbrand in der Ländlichen Heimvolkshochschule Hohebuch.
Zusammen mit den Wehren aus Neuenstein, Obereppach, Westernach und Öhringen kann der Brand gelöscht werden. Der Schaden beträgt ca. 30.000 DM.

1967
Für 4 735,- DM wird eine neue TS 8/8 beschafft, da die Pumpe von 1951, vom TÜV beanstandet sowie veraltet und unzuverlässig war.

1971
Mit der Eingemeindung von Obersteinbach wird die neue Gesamtwehr organisiert. Kommandant wird Karl Wenger (zuvor Waldenburger Kommandant) und Karl Stark wird sein Stellvertreter (zuvor Obersteinbacher Kommandant).

1975
Der Luftschutzhilfsdienst wird in Katastrophenschutz umbenannt.
Nun können Feuerwehrkameraden ihren Wehrersatzdienst bei der Feuerwehr leisten.

1976
Hans Reiser wird zum Kommandanten gewählt.

1977
Am 1. Juni wird in Waldenburg eine Jugendfeuerwehr gegründet. Die Jugendlichen machen neben Feuerwehrübungsdienst auch Ausflüge zur Pflege der Kameradschaft.
Waldenburg führt die Funkalarmierung ein, ein Alarmgeberstation, 16 Funkmeldeempfänger, 5 Handfunkgeräte und 3 Fahrzeugfunkstationen werden beschafft.
1981 wird im Hohenlohekreis der 4m-Funk samt zentraler Funkalarmierung eingeführt. Hiermit wird auch der einheitliche Feuerwehrnotruf 112 eingeführt.

1978
Beim „Jahrhundert-Hochwasser“ am 22. Mai gibt es Großalarm für die Waldenburger Feuerwehr. In 24 Stunden fallen 90 Liter pro Quadratmeter. Vor allem in den Teilorten laufen die Keller voll uns sogar ebenerdige Wohn- und Stallgebäude werden überspült. In der Obermühle werden die Randsteine unterspült und die Straße beschädigt. Der Bahnhof wird für einige Stunden gesperrt und die Bewohner der Neumühle müssen evakuiert werden, da der Damm und das Sägewerk durch den überlaufen Neumühlsee stark gefährdet ist.

1979
Am 21. und 22. April wird das neue Feuerwehrmagazin eingeweiht. Nach langjähriger Planung wurde für 248 000,- DM eine Stahlkonstruktionshalle in der Hauptstraße neben dem Kurpark fertiggestellt. Bei dem Festakt werden im Beisein vieler Ehrengäste, wie den Bundestagsabgeordneten Dr. Jenninger und Simpfendörfer, durch Bürgermeister Laut Karl Wenger und Karl Stark zu Ehrenkommandanten ernannt – Eine Auszeichnung, die sie sich durch ihre Verdienste für das örtliche Feuerwehrwesen mehr als verdient hatten.
Bürgermeister Royer aus der Partnerstadt Sierck-les-Bains erhält die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille.

Am selben Fest kann auch ein neues Fahrzeug gefeiert werden. Am 8. September 1978 wird ein MAN Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 mit Bachert-Aufbau, 2500l Wassertank und Staffelbesatzung überführt. Die Kosten von 200 000.- DM werden zu 114 000,- DM vom Land übernommen.

Um für den Notfall unter Tags gewappnet zu sein, wird eine sogenannte „Tagesfeuerwehr“ gebildet. Dies sind die männlichen Mitarbeiter des Rathauses und des Bauhofs. Sie ist Teil der Freiwilligen Feuerwehr und die Übungen sind vierwöchig nachmittags.

Im Dezember verstirbt unerwartet der Bürgermeister i.R. Franz Gehweiler. Die Feuerwehr erweist dem Förderer den letzten Dienst, indem die Kameraden in der Schloßkirche Totenwache halten und den Sarg zum Friedhof geleiten.

1981
Der Gemeinderat beschließt am 23. Januar eine neue Feuerwehrsatzung, die die Aufgaben und Organisationsstruktur neu regelt.
Am 7. März wird Roland Leiser zum Kommandanten gewählt.
Der Gemeinderat ernennt am 18. Dezember Hans Raiser zum Ehrenkommandanten.

1982
Der 5. Kreisfeuerwehrtag des Hohenlohekreises findet von 11. bis 13. Juni in Waldenburg statt. Freitags und samstags werden die Leistungsabzeichen abgenommen, sonntags führt ein Festumzug durch die Stadt. Ausklang ist an allen drei Tagen im Festzelt am Sportplatz.
Anfang des Jahres wird eine Altersabteilung der Waldenburger Feuerwehr gegründet. Die Aufgabe dieser Abteilung ist die Pflege der Tradition und Kameradschaft, sowie die Beratung der aktiven Wehr.
Die Stadt beschafft im Hinblick auf den Kreisfeuerwehrtag neue Dienstanzüge.
Außerdem wird an dem Festakt auch ein neues Daimler-Benz Löschgruppenfahrzeug (LF) 8-TS von der Firma Bachert übergeben. Mit ausreichend Gerätschaften, 9 Sitzplätzen und zwei Pumpen ersetzt dieses Fahrzeug den 1979 außer Dienst gestellten Opel Blitz, der bereits seit 1976 vom TÜV bemängelt wurde.
Ebenfalls 1982 wurde der bereits in Waldenburg stationierte, vom Bund für den Katastrophenschutz bereitgestellte Unimog (Tanklöschfahrzeug mit Trupp-Besatzung 1:2) für 3000,- DM von der Stadt übernommen. Dieser sollte 1973 bereits nach Öhringen verlegt werden, aber der Gemeinderat protestierte heftigst mit der Begründung, dass ohne dieses Fahrzeug der Brandschutz in Waldenburg nicht sicher gestellt werden konnte.

1983
Zwei Kinder werden Opfer eines Wohnhausbrandes in Waldenburg. Die beiden Brandstifter werden wegen Mordes verurteilt.

1984
Eine Anhängeleiter AL 16-4 mit 16m Rettungshöhe bei 4m Ausladung wird angeschafft.

1986
Gerhard Stanik wird Kommandant der Feuerwehr Waldenburg.

1987
In Waldenburg wird das Feuerwehrheim neben der Fahrzeughalle eingeweiht.
Für die Abteilung Obersteinbach wird ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) von Mercedes-Benz beschafft.

1988
Die Feuerwehr wird zu einem Großbrand in der Hohenau gerufen.
In Obersteinbach wird das Gerätehaus in der alten Gemeindescheune eingeweiht.

1990
Orkan „Wibke“ wütet in den Waldenburger Wäldern.

1991
Mit dem Brand einer baufälligen Scheune beginnt eine mysteriöse Brandserie des „Feuerteufels“, der die Waldenburger Feuerwehr für 9 Brandeinsätze in Tommelhard und im Klingenhaus in Atem hält.
Karlheinz Albert wird zum Kommandant gewählt.

1993
Als Ersatzbeschaffung für den alten Unimog des Bundes wird ein neues Tanklöschfahrzeug (TLF) 16/24-Tr mit Truppbesatzung (1:2) übernommen. Dieses Fahrzeug ist mit hoher Bodenfreiheit, 2400l Wassertank und Hochdruckpumpe ideal für Waldbrandeinsätze geeignet.

1995
Großbrand eines 3-Familienhauses in Obersteinbach.
Großbrand eines Landwirtschaftlichen Anwesens in Sailach.

1999
Orkan „Lothar“ wütet in Waldenburger Wäldern.
Zur verbesserung der Einsatztaktik werden die Fahrzeuge LF 8 und TSF getauscht. Somit verfügt die Abteilung 2 in Obersteinbach über ein größeres und besser ausgerüstetes Feuerwehrfahrzeug.

2000
In einem ehemaligen Gastank wird in Sailach ein Löschwassertank mit 100m³ angelegt.
Mit finanzieller Unterstützung der Firma Gebhard Ventilatoren wird in Eigenregie ein Beleuchtungsanhänger mit 30kVA Stromerzeuger und ausfahrbarem Lichtmasten gebaut.

2002
In Obersteinbach werden die Kreisjugendfeuerwehrwettkämpfe ausgetragen. Die Waldenburger Kameraden organisieren die Spiele und sorgen für die Bewirtung der 300 Jugendlichen mit zahlreichen Betreuern und Zuschauern.
Zu einem Großbrand in der Bauernstraße wird die Feuerwehr während des Fußball-WM-Finales Deutschland-Brasilien alarmiert. Die Wasserversorgung aus NOW-Netz und Wasserturm reichte nicht aus und so wurde Wasser aus der Weet und aus dem Tank in der Altstadt gefördert. Der Löschzug aus Öhringen ist zur Unterstützung vor Ort.
Im selben Jahr sterben bei einem Flugzeugabsturz im Gewann „Himmelreich“ bei Laurach zwei Personen. Die Feuerwehr Waldenburg war zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Michelfeld mit der Suche nach dem Wrack und Bergung beauftragt.

2003
Bei einem Waldbrand bei Laurach wird vom Goldbachsee über 7 Zwischenpumpen und 3,5 km B-Schläuche Wasser zur Einsatzstelle gefördert. Zur Brandwache müssen über Nacht 9 Mann eingeteilt werden um die ganzen Pumpen im erneuten Brandfall zu bedienen.
Als Unterstützung wurde ein Löschzug mit Schlauchwagen aus Öhringen und der Gerätewagen Atemschutz aus Künzelsau angefordert.

2004
Das Gerätehaus in Obersteinbach wird modernisiert und es werden Sanitär- und Umkleideräume neu installiert.
In Lindig brennt ein landwirtschaftliches Gebäude komplett nieder. Mit Hilfe des starken Regend gelingt es die rings um das Gebäude stehenden Nachbarbauten zu erhalten.

2005
Die Feuerwehr Waldenburg wird zu einem Dachstuhlbrand nach Obersteinbach gerufen.

2006
Am 06.Juni wird im Waldenburger Gerätehaus die feierliche Fahrzeugübergabe des neuen Löschgruppenfahrzeug (LF) 16/12 gefeiert. Mit 2000l Wassertank, Rüstsatz für Verkehrsunfälle, Atemschutzgeräten im Mannschaftsraum, ausfahrbarem Lichtmasten, Sprungretter, verlastetem Schlauchboot und Gruppenbesatzung (1:8) ist es das erste ausrückende Fahrzeug zu nahezu allen Einsätzen. Der alte MAN und die Anhängeleiter werden ins Ausland verkauft.

2007
Die Jugendfeuerwehr feiert ihr 40-jähriges Jubiläum zusammen mit der Kreisjugendfeuerwehr mit einer Bootsregatta am Neumühlsee. Jede Gemeinde des Hohenlohekreis ist mit ihrer Jugendfeuerwehr und einem selbst gebauten Motto-Boot vertreten.
Alexander Denkscherz wird Kommandant und Tobias Riehle sein Stellvertreter.

2009
Bei einem Brand im Gewerbepark bei der Firma SWG gelingt es mit Unterstützung des Löschzuges aus Künzelsau größeren Schaden zu verhindern.
Waldenburg erhält mit dem neuen Ford Transit einen ersten richtigen MTW. Der neue Mannschaftstransportwagen verfügt über Funkgeräte, einen Kartentisch, feuerwehrtechnische Beladung und kann auch als Zugfahrzeug für die Anhänger oder als Einsatzleitwagen verwendet werden. Zuvor gab es nur nachträglich umgebaute Transporter, die nur begrenzt für den Feuerwehrdienst geeignet waren.

2011
Bei einem lokalen Starkregen im Bereich Waldenburg kommt es am 15. August zu einem Regenereignis, das statistisch gesehen nur alle 160 Jahre vorkommt. Das Wasser lief in Strömen über die Äcker und Wiesen. In Waldenburg und den Teilorten liefen viele Keller von Wohnhäusern voll. Am schlimmsten war es aber entlang des Eppachs. In der Obermühle wurde die Straße komplett unterspült. Im Gewerbepark konnte zusammen mit den Feuerwehren aus Kupferzell und Öhringen gerade rechtzeitig verhindert werden, dass das Wasser in die Produktionsstätten gelangt. Bei der Firma Stahl lief drang das Wasser bereits in die Gebäude ein. Der Bahnhof und die Gleisanlagen standen komplett unter Wasser und in der Max-Eyth-Straße mussten PKW mitsamt den Insassen aus dem Wasser gezogen werden, das über die Straße lief. Die Feuerwehr war den ganzen Tag im Einsatz.

2012
In Obersteinbach wird das 125-jährige Jubiläum der Feuerwehr Obersteinbach mit einem Festwochenende gefeiert.

2015
In Waldenburg findet vom 10. bis 12. Juli der Kreisfeuerwehrtag mit Festumzug und Festprogramm im Festzelt am Sportplatz statt.
Am 21. November findet ein Festakt zum 150-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Waldenburg in der Mehrzweckhalle satt.